Unterhaltsreinigung oder Grundreinigung: Was ist der Unterschied?
Beide Begriffe tauchen in fast jedem Angebot auf. Sie meinen aber unterschiedliche Dinge. Wer sie verwechselt, zahlt entweder zu viel oder bekommt nicht das Ergebnis, das er erwartet.
Unterhaltsreinigung: der laufende Betrieb
Die Unterhaltsreinigung ist die regelmäßige Reinigung nach festem Plan: Papierkörbe leeren, Schreibtische abwischen, Sanitär reinigen, Böden wischen. Sie hält einen sauberen Zustand, schafft ihn aber nicht neu, wenn sich über Monate Schmutz festgesetzt hat.
Grundreinigung: einmal alles
Bei der Grundreinigung geht es um das, was die laufende Reinigung nicht erreicht: Kalk in Sanitärräumen, Fett in der Küche, alte Pflegefilme auf dem Boden, Staub auf Heizkörpern und hinter Möbeln. Sie ist aufwendiger und findet nur gelegentlich statt.
Wann Sie eine Grundreinigung brauchen
Typische Anlässe sind:
Vor dem Einzug in neue Räume
Nach dem Auszug, vor der Übergabe
Wenn Böden trotz Reinigung stumpf und fleckig sind
Wenn Sie den Dienstleister wechseln und neu starten wollen
Einmal im Jahr als Ergänzung
Die sinnvolle Kombination
Am besten funktionieren beide zusammen. Eine Grundreinigung schafft den Ausgangszustand, die Unterhaltsreinigung hält ihn. Wer jährlich eine Grundreinigung einplant, zum Beispiel in ruhigen Wochen, schont auch die Böden.
